Praxis Hornberger
Praxis Hornberger

Corona-Informationsseite

Unsere hausärztlich betreuten Patienten können sich

vorab telefonisch oder

per Mail (bitte eine Rückrufnummer angeben)

in der Praxis melden um nach Kapazitäten einen Termin

zum Corona-Abstrich auszumachen.

 

Ohne vorherige Terminabsprache ist kein Test möglich!

Alle anderen Patienten wenden sich bitte an das

 

Carl-Miele-Berufskolleg

Wilhelm-Wolf-Straße 2-4

33330 Gütersloh

 

Montag-Sonntag von 8-20 Uhr

Liebe Patienten,

 

Termine in unserer Sprechstunde können weiterhin wie gewohnt vereinbart und wahrgenommen werden.

 

Denken Sie bitte an ihren Mundschutz.

 

Ihr Praxisteam

Aus aktuellem Anlass bleibt die Praxis in der Mittagszeit von 13-14:30 Uhr nur telefonisch erreichbar:

 

 

Patienten mit dem Verdacht auf eine Coronavirusinfektion:

  • hatten Kontakt zu einer gesichert infizifierten Person

oder

  • hatten einen Aufenthalt in einem Risikogebiet

Melden Sie sich bitte telefonisch oder per Mail bei uns.

Bitte geben Sie Ihre Telefonnummer an. Wir melden uns zeitnah telefonisch zurück und besprechen das weitere Vorgehen mit Ihnen.

 

Bitte kommen Sie nicht direkt in die Praxis!

 

Vielen Dank für Ihre Kooperation und Ihr Verständnis

 

Bürgerhotline zum Thema Corona:

 

05241/854500             Montag - Freitag von 8 - 17 Uhr

 

ansonsten 116117

 

 

 

AKTUELLE INFORMATIONEN ZUM CORONAVIRUS

 

www.kbv.de

 

Liebe Patientin, lieber Patient,

von dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) ist auch Deutschland betroffen. Diese Patienteninformation erläutert, wie Sie vorgehen sollten, wenn Sie befürchten, sich mit dem Virus angesteckt zu haben. Zudem bietet die Information wichtige Hygienetipps, wie Sie sich und andere vor einer Ansteckung schützen können.

 

CORONAVIRUS: KRANKHEITSZEICHEN

Anzeichen für eine Infektion mit dem Coronavirus sind Husten, Schnupfen, Halskratzen oder Fieber – alles Symptome, wie bei anderen Erregern von Atemwegserkrankungen auch. Selbst wenn Sie diese Beschwerden haben: Aktuell ist das Risiko, dass Sie mit dem Coronavirus infiziert sind, gering. Wahrscheinlicher ist, dass Ihre Beschwerden auf eine Grippe oder Erkältung zurückzuführen sind.

 

SO GEHEN SIE VOR, WENN SIE SORGE HABEN,

SICH ANGESTECKT ZU HABEN

In zwei Fällen sollten Sie Ihre Erkältungssymptome auf das Coronavirus untersuchen lassen: Zum einen, wenn Sie Kontakt zu jemandem hatten, bei dem das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde. Oder zum anderen, wenn Sie sich vor Kurzem in einem Gebiet aufgehalten haben, in dem Coronavirus-Fälle aufgetreten sind. Trifft mindestens einer dieser beiden Fälle auf Sie zu, dann wenden Sie sich TELEFONISCH an eine Arztpraxis oder wählen Sie die Rufnummer des Patientenservices: 116117. Nach aktuellem Kenntnisstand dauert es zwischen Ansteckung und ersten Krankheitszeichen bis zu 14 Tage.

 

Ganz wichtig: Melden Sie sich unbedingt telefonisch

vorher an, bevor sie einen Arzt aufsuchen.

So schützen Sie sich und andere. Gegebenenfalls erhalten Sie schon am Telefon den Hinweis auf eine für Ihre Region zuständige Stelle für die weitere Abklärung. So ersparen Sie sich auch unnötige Wege. Wenn Sie dann einen Termin erhalten haben, meiden Sie auf dem Weg zum Arzt möglichst den Kontakt zu anderen Personen oder halten Abstand von ein bis zwei Metern.

 

SO KÖNNEN SIE SICH UND ANDERE SCHÜTZEN

Grundsätzlich können Sie selbst viel tun, um sich und andere zu schützen – und zwar vor dem Coronavirus

ebenso wie vor anderen Atemwegserkrankungen wie der Grippe. Denn: Auch Coronaviren werden in der Regel über Tröpfchen aus den Atemwegen übertragen. Gelangen diese an die Hände, kann eine Übertragung erfolgen, wenn Sie beispielsweise Ihr Gesicht berühren. Deshalb ist eine gute Händehygiene ein wichtiger Teil der Vorbeugung. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife.

Vermeiden Sie es, sich mit den Händen ins Gesicht zu fassen.

Husten oder niesen Sie in ein Papiertaschentuch und werfen Sie dieses danach in einen Abfalleimer mit Deckel.

Oder niesen und husten Sie in die Armbeuge. Halten Sie Abstand zu kranken Personen oder meiden

Sie den Kontakt nach Möglichkeit.

 

MEHR INFORMATIONEN

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des

Patientenservices www.116117.de oder bei der Bundeszentrale

für gesundheitliche Aufklärung unter www.bzga.de

Stand der Information: 5. März 2020

Handlungsempfehlung: Häusliche Isolierung von COVID-19-Verdachtsfällen mit leichtem Krankheitsbild*

Unterbringung des Patienten in separatem, gut durchlüftetem Einzelzimmer.

Patient sollte sich nicht in gemeinschaftlich genutzten Räumen aufhalten. Falls unvermeidlich, für eine gute Durchlüftung dieser Räume sorgen(z.B. mit offenem Fenster).

Es sollte keine weitere Person im Zimmer des Patienten schlafen. Falls unvermeidlich, sollte der Patient in einem Einzelbett mit mindestens einem Meter Abstand zum nächsten Bett schlafen.

Anzahl pflegender Kontaktpersonen möglichst gering halten. Idealerweise übernimmt eine einzige Person die Pflege. Sie sollte in einem guten Gesundheitszustand, frei von chronischen Erkrankungen und nicht immungeschwächt sein.

Solange Krankheitssymptome und/oder Ansteckungsgefahr bestehen, sollte der Patient keine Besucher empfangen.

Besorgen Sie sich ein in Drogerie-Discountern oder Apotheken erhältliches Händedesinfektionsmittel mit viruzider Wirkung (Gel oder Spray auf Alkoholbasis) und platzieren Sie es gut erreichbar am Ausgang des Patientenzimmers.

Nach jeder Art von Kontakt mit dem Patienten oder seiner unmittelbaren Umgebung sowie beim Verlassen des Patientenzimmers: Händedesinfektion durchführen (3ml Lösung auf die Handflächen, mind. 30 Sekunden einreiben)

Alle Familien- und Haushaltsmitglieder sollten generell besonders penibel auf eine einwandfreie Hygiene achten (Händewaschen nach jeder Verunreinigung, vor und nach der Essenzubereitung, nach Mahlzeiten, nach Toilettengang). Beim Einkaufen und anderen Erledigungen. Handschuhe tragen und Türen/Türklinken möglichst mit dem Ellbogen öffnen. Baumwollhandschuhe täglich waschen/wechseln.

Nach dem Händewaschen Hände möglichst mit Papier- oder Einmalhandtüchern abtrocknen.

Patient sollte möglichst dauerhaft eine Atemschutzmaske tragen, die Mund und Nase abdeckt. Falls die Maske nicht toleriert wird oder keine Maske verfügbar ist, Mund und Nase beim Husten oder Niesen mit Papiertüchern oder Taschentüchern bedecken (anschließend entsorgen).

Im Patientenzimmer sollte die Pflegeperson – falls toleriert - eine Atemschutzmaske tragen, zusätzlich Einmal-Handschuhe um sich vor einer Kontamination mit Körpersekreten zu schützen.

Atemschutzmasken sollten nur an den Halterungen berührt werden und entsorgt/gewechselt werden, sobald sie durchfeuchtet oder verschmutzt sind.

Atemschutzmasken und Einmal-Handschuhe sollten nicht wiederverwendet werden. Nach jedem Abnehmen von Maske und Handschuhen sollten die Hände desinfiziert werden.

Patient sollte ein ausschließlich von ihm genutztes Geschirr und Besteck benutzen, das regelmäßig gespült und nur von ihm selbst wiederverwendet wird.

Falls der Haushalt über zwei Toiletten verfügt, sollte eine davon ausschließlich dem Patienten zur Verfügung stehen.

Oberflächen im Patientenzimmer (z.B. Nachttisch, Bettgestell, Türgriff) regelmäßig reinigen - Bad und Toilettenoberflächen mindestens einmal täglich.

Zum Reinigen von Oberflächen zunächst ein handelsübliches Reinigungsmittel und anschließend ein viruzid wirksames Flächendesinfektionsmittel anwenden, das in Drogerie-Discountern oder Apotheken erhältlich ist. Bei der Reinigung sollte eine Maske und Handschuhe getragen werden.

Waschen Sie Kleidung, Bettwäsche und Handtücher des Patienten mit normalen Waschmitteln bei 60 – 90 °C. Verunreinigte Wäsche in einem Wäschebeutel sammeln und so wenig wie möglich berühren (am besten unter Verwendung von Einmalhandschuhen)

Handschuhe, Masken und andere Hygieneabfälle im Zimmer des Patienten in einem verschließbaren Behälter sammeln und anschließend als infektiösen Abfall entsorgen.

Achten Sie als Angehörige/Haushaltsmitglieder insbesondere auch darauf, dass Sie nicht mit kontaminierten Gebrauchsgegenständen aus der unmittelbaren Umgebung des Patienten in Berührung kommen (z.B. Zahnbürste, Handtuch etc.). Versuchen Sie während Kontaktphasen auch eine flüchtige Berührung ihres eigenen Gesichts (Augen, Nase) mit den Fingern zu vermeiden.

 

*modifiziert nach: “Home Care for Patients with Suspected Novel Coronavirus (2019-nCoV) infection presenting with mild symptoms and management of contact”. Interim guidance (WHO, 4 February 2020);

Autoren (in alphabetischer Reihenfolge):

Hanna Kaduszkiewicz, Inst. für Allgemeinmedizin, Universität Kiel (hk@allgemeinmedizin.uni-kiel.de)

Michael M. Kochen, Inst. für Allgemeinmedizin, Universität Freiburg (mkochen@gwdg.de)

Josef Pömsl, Hausarztzentrum Kaufering (poemsl.josef@hausaerztezentrum-kaufering.de)

Stand 27.2.2020

Praxis Dres. med. Hornberger

Lange Straße 4

33378 Rheda-Wiedenbrück

 

Tel: 05242 8731

Fax: 05242 55192

E-Mail: praxishornberger@onlinemed.de

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